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Siebdruck

Siebdruck – ein Verfahren, das mehr als viele Möglichkeiten bietet

Fast hundert Jahre ist er alt, der Siebdruck und immer noch hoch aktuell. Um 1910 in den USA entwickelt hat dieses Druckverfahren in nur zwanzig Jahren die Welt erobert. In den Anfängen wurde im Siebdruck Seidengaze verwendet, die auch zum Sieben von Mehl in den Mühlen eingesetzt war. Erst Mitte der 40er Jahre ging man von Seidengaze auf Nylongewebe über. Dadurch wurde die Druckqualität enorm verbessert. Heute werden neben Nylongewebe auch Polyestergewebe und Stahlgewebe sowie mit Rotamesh, eine mit feinen Öffnungen versehene Platte, bei diesem Druckverfahren eingesetzt. War der Siebdruck-Rahmen am Anfang aus Holz hergestellt, so besteht er heute aus Aluminium oder Stahl.


Siebdruck
Die Stoffauswahl ist durch die Vielseitigkeit des Siebdruck-Verfahrens enorm. Gemessen wird in Einheiten, wie viel Fäden pro Zentimeter oder wie viele Maschen pro inch. Nach diesen Informationen wird der Siebdruck ausgerichtet. In der Industrie wird die Fadendicke in Mikrometer gemessen und man mag es nicht für möglich halten, manche Gewebefäden sind nur halb so dick wie ein menschliches Haar. Auch verschiedene Techniken des Druckverfahrens und die vielen Möglichkeiten innerhalb der unterschiedlichen Techniken zeigen, wie vielseitig der Siebdruck ist.

Dadurch, dass der Siebdruck so vielseitig einsetzbar ist, erfreut sich dieses Druckverfahren bis heute großer Beliebtheit. Ganz grob kann man in grafischem, künstlerischem und industriellem Siebdruck unterscheiden. Beim grafischen Druckverfahren handelt es sich meist um Plakate, Aufkleber, Werbeplanen und Werbegeschenke und – man kann es kaum glauben – auch Verkehrs- und Hinweisschilder. Kunstdrucke bzw. Serigrafien stehen beim künstlerischen Druckverfahren an oberster Stelle sowie Cover von CDs und DVDs aber auch Rubbel-Lose. Die Industrie hat den Siebdruck für die Beschriftung von Tastaturfolien, Armaturenbretter und Beschriftung von Leiterplatten und Solarzellen für sich entdeckt. Zum Siebdruck-Verfahren gehört auch der Textildruck, der sich mit dem Bedrucken von Bekleidung, Haushaltstextilien, Fahnen und vieles mehr beschäftigt.

Natürlich hat auch beim Siebdruck die Technik Einzug gehalten. Die Druckschablonen werden heutzutage mittels Fotografien erstellt. Dabei werden zwei Arten ganz grob unterschieden, zum einen die Direkt-Schablone und zum anderen die Indirekt-Schablone. Ende der 80er Jahre hat man beide Arten kombiniert und damit den Direktfilm entwickelt. Belichtet werden diese Drucke mit starken Lichtquellen, so die Kopierschicht wasserfest ist. Mit dieser neuen Art bekam der Siebdruck einen weiteren Punkt für Vielseitigkeit dazu.

Dass Siebdruck auch Grafik und Kunst sein kann, wurde bereits erwähnt. Plakate, Displays, aber auch Bildkalender werden heute als Grafik bezeichnet. Mitte der 20er Jahre wurden in Los Angeles Gemälde von kalifornischen Impressionisten mit 30 Farben in Gouache und 50 Farben in Öl im Siebdruck-Verfahren reproduziert. Damit wurde bei den Bildern der Originalcharakter beibehalten. Kurz danach wurde das Siebdruck-Verfahren und dessen Technik zum Teil an den amerikanischen Kunstschulen unterrichtet. Bis heute hat sich die Beliebtheit dieses Verfahrens gehalten.

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